Dienstag, 19. Mai 2009

Presseerklärung Aktionsbündnis „Rohstoffe für eine gerechte Welt“

Aktionsbündnis „Rohstoffe für eine gerechte Welt“ auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen

Auf dem 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen (20. – 24. Mai 2009) stellt sich das „Aktionsbündnis Rohstoffe für eine gerechte Welt“ mit einem Aktions- und Informationsstand vor. An dem Stand beteiligen sich AG Tschad, Amnesty International, BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn), Brot für die Welt, Eirene Deutschland, Eirene International, Fatal Transactions, Germanwatch, infoe, Lernen Helfen Leben (lhl), misereor und urgewald. Die Organisationen gestalten gemeinsam ein Programm mit Gastvorträgen und Filmvorführungen, um die Besucherinnen und Besucher des Kirchentages auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen und zu informieren. Zu sehen ist außerdem die Fotoausstellung „Rohstoffe für eine gerechte Welt“.

Zu den Gästen, die sich am Programm beteiligen werden, gehören u.a. Madeleine Afité, ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter), Kamerun, Patrice Bendounga, ATNV (Association Tchadienne Pour La Non Violence), Tschad, Abdoulaye Kanni, GREN (Groupe de Réflexion et d’action sur les industries Extractives au Niger) und Adamou Marou (ROTAB-Publish What you Pay), Niger.

Das Aktionsbündnis zeigt u.a. die Filme „Diamond Road“ (Kanada 2007), „Sanmatenga. Goldgräber in Burkina Faso“ (45 Min.) und „Arlit – Deuxième Paris“ (Uranabbau in Niger).
„Westliche Konsumentinnen und Konsumenten, Wirtschaft und Politik tragen Verantwortung für Rohstoffgerechtigkeit“, formuliert das Rohstoffbündnis. Die beteiligten Organisationen setzen sich dafür ein, dass sich die Zustände rund um die Rohstoffgewinnung im Süden ändern und Rohstoffreichtum zu Entwicklung und Frieden beiträgt.

Das Aktionsbündnis fordert deshalb von der Bundesregierung, Unternehmen und Rohstoffproduzenten:
- Soziale und ökologische Belange verbindlich regeln!
- Transparenz fördern – Korruption bekämpfen!
- „Konfliktrohstoffe“ bannen!
- Verantwortung übernehmen!
- Investieren für nachhaltige Entwicklung!
- Menschen in Gefahr brauchen unbürokratische Hilfe!

Der Aktions- und Informationsstand befindet sich im Markt der Möglichkeiten, Stand ÜS Q04
Weitere Informationen: Claudia Frank, AG Tschad, Telefon 030/480 96 154, Mobil 0175/ 60 8000 4, frank_claudia1@gmx.de, und Susanne Heinke (BICC), 0228/911 96-0, pr@bicc.de

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