Freitag, 26. Juni 2009

Neueste Nachrichten - Kurzüberblick

Steueroasen drohen Strafen (taz)
18 Staaten haben auf dem Berliner Gipfeltreffen den Weg frei für internationale Sanktionen gemacht. Die Schweiz will mehr Informationen über Steuerhinterzieher liefern.

Schweiz lockert Bankgeheimnis für Deutschland (Rheinische Post)
Berlin/Bern (RPO). Schweizer Banken werden künftig die Daten von Kunden aus Deutschland an hiesige Behörden weitergeben, wenn der Verdacht von Steuerhinterziehung besteht. Darauf einigten sich jetzt die Finanzminister beider Länder. Führende Industriestaaten vereinbarten weiterhin, dass unkooperativen Steueroasen künftig Sanktionen drohen sollen.

Steuerabkommen mit den USA vom Landtag einstimmig genehmigt (Vaterland)

Die neue Finanzplatzpolitik der Regierung wurde gestern vom Landtag einhellig unterstützt. Mit 24 Stimmen bei 24 Anwesenden genehmigte der Landtag das Steuerinformationsaustauschabkommen mit den USA.

Steinbrücks kurze Sprünge (FT Deutschland)
Mit den OECD-Abkommen zum Informationsaustausch lassen sich Steueroasen nicht effektiv bekämpfen. Der Finanzminister aber gibt sich mit dem unzureichenden Standards zufrieden.

Eine neue globale Finanzordnung ist nötig (Standard)
Das Finanzsystem muss der Gesellschaft dienen, nicht umgekehrt -

UN-Finanzgipfel: Industriestaaten schicken die zweite Garde (Epo)
In den Entwicklungsländern klafft infolge der globalen Wirtschaftskrise nach einer Prognose der Weltbank eine Finanzierungslücke von 700 Milliarden US-Dollar. Sie könnte bis 2015 zum Tod von zusätzlich 1,5 bis 2,8 Millionen Kindern führen und 100 Millionen weitere Menschen in extreme Armut stoßen. Das "am besten geeignete Forum, diese Probleme anzugehen, sind die Vereinten Nationen", erklärte der Präsident der UN-Generalversammlung, Miguel D'Escoto. Doch weil die Entwicklungsländer auf dem am Mittwoch beginnenden UN-Finanzgipfel auch die Reform des Weltfinanzsystems diskutieren wollen, bleiben die Staatschefs der Industrienationen fern. NGOs verurteilten diese Blockadehaltung im Vorfeld der Konferenz.

Finanzmärkte sind dumm (FT Deutschland)
Experten bemühen sich, die Erholung der Aktienmärkte und Rohstoffpreise als den Beginn eines Aufschwung zu deuten. Das führt in die Irre.

Dossier Großreinemachen bei den Banken (FT Deutschland)
Jahrelang führten die Sanierungsabteilungen ein Schattendasein in den Großbanken. In der Krise sind die Restrukturierer gefragt wie nie zuvor. Ein Besuch bei der Putzkolonne der deutschen Kreditwirtschaft.

Wer zahlt die Schulden? Viele Ideen, die man sich sparen kann (SZ)
Theorie und Praxis: Viele Vorschläge zur Sanierung des Haushalts klingen gut - durchsetzbar sind die meisten aber nicht.

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