Montag, 15. November 2010

Irland knackt Schweizer Bankgeheimnis

Wenn diese Geschichte aus dem Irischen Independent stimmt (Richard Murphy hat sie ausgegraben), dann hat Irland geschafft, was den britischen und deutschen Finanzministern nicht gelungen ist: Die Herausgabe der Namen und Adressen aller irischen SteuerbürgerInnen mit Bankkonten in der Schweiz.

Was hat Irland, das den Briten und den Deutschen abgeht? Einiges deutet daraufhin, dass es lediglich der politische Wille ist, der in Irland vorhanden ist, hierzulande aber fehlt. Herr Schäuble, wie erklären Sie das einem deutschen Hartz-4-Empfänger?

1 Kommentar:

  1. Weitere Recherchen von TJN haben gezeigt, dass die Information aus dem Irischen Independent nicht stimmt. Das Schweizerische EFD hat bestätigt, dass alle von der Schweiz bisher abgeschlossenen neuen DBAs oder Protokolle zu DBAs lediglich dem Artikel 26 des OECD-Musterabkommens entsprechen (mit der Ausnahme Frankreichs). Dieser sieht Informationsaustausch nur auf Anfrage vor, und ist weitgehend wirkungslos (siehe http://www.taxjustice.net/cms/upload/pdf/InfoSteuergerechtigkeit.pdf).

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