Mittwoch, 23. Februar 2011

Neueste Nachrichten - Kurzüberblick

Die geheimen Milliarden der Potentaten (FTD)
Sie sind schwer reich, ohne jemals schwer gearbeitet oder eine Firma zum Erfolg geführt zu haben. Alles, was Machthaber in Diktaturen tun, ist, Staat und Volk auszubeuten und das Geld in Sicherheit zu bringen - und für den Fall eines Sturzes vorzubeugen. Einige Beispiele.

FDP will keinen Strafzuschlag bei Steuer-Selbstanzeige (Reuters)

Die Koalition ist noch uneins über die Neuregelung von strafbefreienden Selbstanzeigen für Steuerhinterzieher.

Für die Krise zahlen alle (FR)
Für Unternehmen, Vermögensbesitzer, Lohn- und Transferempfänger war die Wirtschaftskrise nicht billig. Der Staat trägt allerdings die Hauptlast. Das zeigt eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

Wertpapierhändler rechnen sich auf Hartz-IV-Niveau (FTD)
Deutschlands Wertpapierhändler und Vermögensverwalter stehen beim Bund mit 130 Mio. Euro in der Kreide. Gegen das Zurückzahlen hilft vor allem eines: sich arm rechnen.

Öffentliche Schulden steigen auf zwei Billionen Euro (FAZ)
Bund, Länder und die Kommunen in Deutschland hatten Ende 2010 fast zwei Billionen Euro Schulden. Damit sind die Schulden in einem Jahr um 18 Prozent gewachsen. Das ist der bislang höchste Anstieg - und dieser liegt an der Staatshilfe für die Banken.

Abgeordnete erhielten Schecks: Dubiose Parteispenden aus Glücksspielkonzern (SZ)
Manager von Deutschlands größtem Automaten-Hersteller zahlten mehr als eine Million Euro an Union, SPD, FDP und Grüne. Bundestagsabgeordnete nahmen nach SZ-Informationen Hunderte Schecks entgegen. Der Konzern versuchte auf diese Weise, strenge Auflagen für umstrittene Spielhallen zu verhindern.

Finanzmarkt: Der Club der Dealer (Zeit)
Gefälschte Gutachten, getürkte Bürgerbriefe: Mit allen Mitteln kämpft die US-Finanzindustrie gegen eine schärfere Regulierung. Sie scheint den Kampf zu gewinnen.

Barclays der Steuerflucht bezichtigt (FTD)

Das britische Geldhaus versteuert nur zehn Prozent seines Gewinns im eigenen Land. Politiker und Medien im Vereinigten Königreich sind empört. Schließlich ächzt das Land unter einem harten Sparkurs.

Grassers Firmen: Viel Kapital, kaum Mitarbeiter (Nachrichten.at)

Das Firmennetzwerk des ehemaligen Finanzministers und Buwog-Beschuldigten Karl-Heinz Grasser ist schwer zu durchschauen. Laut Firmenbuch haben seine Unternehmen teils viel Kapital, aber kaum mehr als zwei Mitarbeiter.

Liechtenstein: Wo 100 Milliarden friedlich schlummern (Die Presse)
Das Fürstentum Liechtenstein hat mehr Stiftungen als Einwohner. Eine zu gründen, ist so einfach, wie ein Sparbuch zu eröffnen: Alles, was man braucht, sind 30.000 Franken und eine Woche Zeit.

Noch 4300 Milliarden Franken (NZZ)
Die verwalteten Depotvermögen auf Banken in der Schweiz sind 2010 um rund 1 Prozent bzw. 45 Milliarden Franken zurückgegangen. Vor allem die Depots ausländischer Privatkunden schrumpften – wegen Wechselkursverlusten und der Debatte um das Bankgeheimnis.

Neue Razzien bei der Credit Suisse in Deutschland (NZZ)
Vier weitere Mitarbeiter der Grossbank Credit Suisse sind wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung ins Visier der deutschen Staatsanwaltschaft geraten. Am Dienstag haben Beamte Büros in Hamburg, Hannover, Köln und weiteren Orten durchsucht.

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