Donnerstag, 21. April 2011

Offenlegungspflichten von Rohstoffkonzernen im Dodd-Frank Act

Die Debatte über Offenlegungspflichten für transnationalen Unternehmen - v.a. im Rohstoffstektor - schreitet weiter fort. Durch die gesetzlichen Regelungen, die im vergangenen Jahr in den USA mit dem sog. Dodd-Frank Act verabschiedet wurden, ist auch in der Europäischen Union einiges in Gang gekommen. Deshalb haben Misereor, das Global Policy Forum Europe und Brot für die Welt eine kurze Hintergrundinformation zu dem Thema zusammengestellt. Sie ist abrufbar unter

http://www.globalpolicy.org/images/pdfs/Dodd-Frank-Hintergrundinfo_04-2011.pdf

Wir wünschen Ihnen ein paar schöne freie Tage!

1 Kommentar:

  1. Deutsche Zulieferer, die an der US-Börse gelistet sind, müssen ihre gesamte Rohstoff-Lieferkette offenlegen. Dies ist natürlich sehr kompliziert für den Einkauf eines Unternehmens. Verantwortlich dafür ist der Dodd-Frank Act. Zielen des Gesetzes ist die Förderung der Finanzstabilität, die Verbesserung der Rechenschaftspflicht und die Erhöhung der Transparenz im Finanzsystem. Im Allgemeinem kontrolliert dieses Gesetz deutsche Zulieferer, ob in ihren Produkten Konfliktminerale enthalten sind. Konfliktminerale im Sinne des Dodd-Frank Acts sind Zinnstein, Kolumbo-Tantalit, Wolframit und deren Derivate sowie Gold. Wenn ein Unternehmen seine Lieferkette nicht hinreichend im Blick hat und Konfliktminerale einführt, gibt es zwar keine juristischen Konsequenzen, doch Verbraucher und Kunden reagieren sehr negativ auf solche Vorwürfe.

    Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/dodd-frank-act-wichtig-fuer-deutsche-zulieferer/

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