Donnerstag, 8. Dezember 2011

Griechische Millionen in die Schweiz

Die Schweiz versucht durch ihre bilateralen Abkommen mit Deutschland, Großbritannien und vielleicht bald auch Griechenland den Anschein einer neuen "Weißgeldstrategie" zu erwecken. Wie wenig davon wahr ist zeigt ein Bild-Artikel:
"Griechen überweisen Millionen in die Schweiz

[...] Die Kapitalflucht der Griechen (allein im September und Oktober 14 Milliarden Euro) nimmt immer absurdere Züge an:

• 18 Griechen, die arbeitslos gemeldet sind, überwiesen jeweils mehr als eine Million Euro ins Ausland. Woher das Geld kommt, wird jetzt geklärt.

• Ein „Kleinunternehmer“ aus der griechischen Provinz, der angeblich nur einige Zehntausend Euro pro Jahr verdiente, überwies mehr als 50 Millionen Euro auf ein Schweizer Konto. Ob der Mann wirklich belangt werden kann, ist offen. Kapitalflucht ist nicht strafbar."
Welch andere Belege braucht man noch, um der Seriösität der Schweizer Weißgeldstrategie zu misstrauen? Welche Schweizer Bank nimmt dieses Geld an, und mit welcher Rechtfertigung? In diesem Geiste sind die Abgeltungssteuerabkommen der Schweiz verfasst: den Anschein von Kooperation zu erwecken, während das business as usual ungestört weiterlaufen kann.

Herr Schäuble, es wird Zeit diese Wahrheit anzuerkennen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Wir brauchen die überarbeitete EU-Zinsrichtlinie mit der Schweiz, jetzt, keine neue Geldwaschstraße!

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