Dienstag, 6. Dezember 2011

Neueste Nachrichten - Kurzüberblick

Korruption in der Welt: "Deutschland liegt sogar vor Bahrain" (SZ)
Schmiergeld für alle: Viele Organisationen messen die weltweite Verbreitung von Korruption - und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ein Gespräch mit Christian Humborg, dem Geschäftsführer von Transparency International Deutschland, über einseitige Urteile und die Frage, ob schmieren schlimmer ist, als sich schmieren zu lassen.

George Soros fordert höhere Steuern für Reiche (Stern)
George Soros würde gerne mehr Steuern bezahlen. Warum? Weil es der amerikanischen Demokratie diene. Sagt der US-Investor und Milliardär im stern-Interview - und berfürchtet Schlimmes für sein Land.

Der Milliarden-Jäger (Focus)
Mafiosi, Schwerkriminelle, Despoten: René Brülhart durchkreuzt ihre schmutzigen Geschäfte. Treffen mit einem der mächtigsten Finanzagenten der Welt

Vertrag mit Schweiz: NRW will härtere Linie gegen Steuerhinterzieher (Soester Anzeiger)
Das Steuerabkommen mit der Schweiz könnte am Widerstand aus NRW scheitern. Ohne Nachverhandlungen sei das Abkommen im Bundesrat „nicht zustimmungsfähig“, sagte gestern NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD).

Neue Daten-CD mit Schweizer Bankkonten aufgetaucht (SF)
In Nordrhein-Westfalen ist den Behörden eine neue Daten-CD mit Kunden einer Schweizer Bank zugespielt worden. Wie «10v10» erfahren hat, prüfen die Steuerbehörden gegenwärtig, ob die Daten echt sind.

Vergleich im Streit um Pleite von US-Banken: Deutsche Bank muss 145 Millionen Dollar zahlen (SZ)
Im Heimatland steckt die Deutsche Bank in Turbulenzen, in den USA hat sie einen Streit beigelegt. US-Behörden hatten dem Finanzkonzern und seinem Wettbewerber Citigroup vorgeworfen, die Risiken spekulativer Finanzprodukte heruntergespielt zu haben. Die beiden Banken haben sich nun auf einen millionenschweren Vergleich eingelassen. Eine weitere Klage steht in den USA aber noch an.

Drohung mit Pranger: Griechenland stellt Steuersündern Ultimatum (Spiegel)
Sie haben noch zehn Tage: Wenn besonders dreiste griechische Steuersünder bis dahin nicht ihre Schuld beglichen haben, will die Regierung ihre Namen veröffentlichen. Auf der Liste stehen allein 40 Bürger, die jeweils mehr als hundert Millionen vor dem Fiskus versteckt haben sollen.

Lobbyoffensive: US-Firmen fordern riesigen Steuer-Ablass (Manager-Magazin)
Es gleicht einer Erpressung: Inmitten der größten Jobmisere der USA fordern Konzerne wie Oracle, Microsoft und Google Ministeuersätze auf Profite, die sie im Ausland erwirtschaften. Als Gegenleistung wollen sie das Gesparte daheim in Jobs investieren. Kritiker glauben den Techriesen kein Wort.

Teures Erbe: Steuerhinterzieher müssen für Luxemburg-Konto büßen (Volksfreund)
Mit Hilfe der luxemburgischen Generalstaatsanwaltschaft haben die deutschen Finanzbehörden einen spektakulären Steuerbetrug aufgeklärt. 450.000 Euro hatten Geschwister aus der Region an Erbschafts- und Einkommenssteuer hinterzogen.

Formel 1-Prozess gegen Ex-BayernLB-Vorstand: Eine ganz andere Geschichte (SZ)
Eine Briefkastenfirma, von der Formel-1-Boss Bernie Ecclestone angeblich nichts wusste. Und eine Erpressung, die vielleicht gar keine ist: Im Prozess gegen Ex-BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky kommen zahlreiche Ungereimtheiten ans Licht. Selbst Insider staunen.

SPD erteilt Reichensteuer klare Absage (Reuters)
Die SPD-Führung hat den Vorstoß der Parteilinken für eine Reichensteuer zusätzlich zu Steuererhöhungen in Milliardenhöhe abgewehrt.

Wie Steueroasen mit der Finanzkrise, Armut in der Welt und unserem Lebensstil zusammenhängen (toby's blog)
Vortrag von TJN's Markus Meinzer im Rahmen des Studienprogramms Gesellschaftstransformation am Marburger Bildungs- und Studienzentrum (mbs). Die Powerpoint kann hier herunter geladen werden, die Audio-Datei mit dem ganzen Vortrag findet sich hier.

"Wir sind Viele" - Anklage gegen den Finanzkapitalismus: Gott liebt die Zornigen (SZ)
Der Zorn ist eine Todsünde, sagen Theologen. Doch das Beispiel Jesus zeigt: Der Zorn kann eine Christenpflicht sein, wenn er eine Leidenschaft ist, die aus dem Leiden wächst, aus der Trauer über erlittenes Unrecht. Man kann die Occupy-Bewegung als Exorzismus verstehen, als Besetzung der Finanzplätzen mit besseren Geistern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
by Zählwerk GbR 2009-2013