Schön zu sehen, dass es nicht allen so geht, wie unserer Bundesregierung mit dem "Fiskalpakt" - nämlich den Elephanten im Raum, das gigantische staatliche Einnahmeproblem, schlichtweg zu übersehen. Kein Wunder dass der groß angekündigte Wurf zur Rettung der Eurozone verpufft (FAZ).
Auf dem Buchrücken heißt es:
"Die öffentlichen Haushalte sind strukturell unterfinanziert, überwiegend nicht wegen zu niedriger Steuersätze, sondern weil erhebliche Teile von in Deutschland erworbenen Einkommen unbesteuert bleiben. Insbesondere können in Deutschland erwirtschaftete Kapitalentgelte in Form von Schuldzinsen und Lizenzgebühren unbesteuert in Steueroasen fließen. Ein beträchtlicher Teil der Vermögen bleibt dauerhaft und auch bei Vererbung fast unbesteuert.Viel Vergnügen beim Lesen!
Gesetzgeberische Versäumnisse und Begünstigungen werden als Hauptursache solcher Missstände analysiert und erforderliche Maßnahmen vorgeschlagen, die kurzfristig und EU-konform umgesetzt werden können, u.a.
- Erweiterung der Gewerbesteuer,
- Annäherung der Buchwerte an die Verkehrswerte,
- Angabe des gesamten Kapitalvermögens und der erzielten Einkünfte in der Einkommensteuererklärung,
- Einführung einer Bundesimmobiliensteuer als Teil einer allgemeinen Vermögensteuer,
- Erhebung der Erbschaftsteuer auf alle größeren Erbschaften ohne Ausnahmen."

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen