Montag, 25. März 2013

Ist Zypern nur der Anfang? Sorge um die Sparkonten

Auf Phönix läuft Professor Lorenz Jarass zur Hochform auf. Er schlug vor, dass große Millionen- und Milliardenvermögen bei zypriotischen Banken mit einem drastischen Guthabenschnitt einen spürbaren Schuldenschnitt für die zypriotischen Banken bzw. den Staat finanzieren oder aber die Banken pleite gehen sollten. Damit scheint er als erster offen das Rezept ausgesprochen zu haben, mit dem bislang auch im angelsächsischen Bereich mit Bankenschieflagen umgegangen wurde und das schließlich beschlossen wurde (siehe Spiegel, SZ ). Die Frage stellt sich nur, ob diese Konten tatsächlich erfasst werden können obwohl die zypriotischen Banken für ihre Konten keine Registrierung bei der Zentralbank haben und somit theoretisch bei entsprechend großen Anreizen die Existenz der Konten leugnen könnten. Die von der FAZ identifizierte Kapitalflucht stützt diese These. Auch damit ließe sich Jarass' Behauptung erklären, dass die Schätzungen über Bankeinlagen auf Zypern um einen Faktor von fünf abweichen - zwischen 25 und 125 Milliarden Euro.

Film ab! Ab 22.32 Uhr wird es spannend.



Ebenfalls zu diesem Thema Lorenz Jarass in Plusminus vergangene Woche, Film ab:


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