Freitag, 23. Mai 2014

Schweiz bemüht sich aggressiv um Schranken für OECD-Steuertransparenz

Sollte die Schweiz damit erfolgreich sein, ginge das auf Kosten der Ärmsten der Welt. Siehe http://bit.ly/1jBEKLI

 "Sind wir Schweizer alle Verbrecher?" fragt das Poster. Die Antwort lautet Nein. Aber viele Schweizer Banker sind Verbrecher (siehe z.B. hier). Schweizer Steuerzahler müssen sogar teilweise die Kosten für die Strafe der Credit Suisse in den USA bezahlen (siehe hier), weil solche Strafzahlungen in der Schweiz vom zu versteuernden Gewinn abgezogen werden können. Das sorgt dort für spannenden Diskussionsstoff im Parlament. Die Credit Suisse bekannte sich kürzlich schuldig, eine kriminelle Vereinigung geführt zu haben und muss dafür in den USA ca. 2.6 Milliarden US$ Strafe bezahlen.

Warum sollten künftig noch Rentenfonds, Staatsfonds oder gemeinnützige Stiftungen mit Steuervorteilen bei einem verurteilten Serienstraftäter wie Credit Suisse investieren dürfen? Welches ist die zwingende Begründung, um weiterhin Geschäfte mit Credit Suisse zu tätigen oder Portfolios über diese Bank zu strukturieren?

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