Montag, 7. Juli 2014

Brief an Barnier: PwC darf nicht über Bankentransparenz urteilen

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) wurde von der EU-Kommission beauftragt, das neue EU-Gesetz, das alle EU-Banken zur länderbezogenen Offenlegung ihrer Geschäfte und Steuerzahlungen zwingt, auf seine wirtschaftlichen Folgen hin zu bewerten. Das Gesetz soll unter anderem verhindern, dass Konzerne aggressiv Steuern vermeiden. PwC hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch über das Gesetz geäußert und sich damit aufseiten der Banken gestellt. Deshalb haben 32 zivilgesellschaftliche Organisationen einen offenen Brief an Binnenmarktkommissar Barnier geschrieben, in dem sie die Kommission dazu auffordern, den Vertrag mit PwC aufzulösen und den Auftrag an eine neutrale Firma zu vergeben oder die Bewertung selbst vorzunehmen.

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